Anvisas dringende Aktion: Verstärkte Gesundheitsmaßnahmen gegen Affenpocken

MOnkeypox entwickelt sich in Brasilien zu einer weit verbreiteten Krankheit, heißt es in dem neuesten Bericht des Gesundheitsministeriums. Am 20. August dieses Jahres wurden insgesamt 14,054 Fälle registriert, davon rund 4,000 bestätigte Fälle.

Als Reaktion auf den eskalierenden Ausbruch und die steigende Zahl von Fällen hat das Gesundheitsministerium ein Gesundheitsreaktions- und Koordinierungszentrum eingerichtet, um die Krankheit wirksam zu bekämpfen. Um der Situation entgegenzuwirken, wurde ein umfassendes Impfprogramm umgesetzt.

Darüber hinaus wurde am 19. August 2022 während der 13. Sondersitzung der brasilianischen Gesundheitsregulierungsbehörde (Anvisa) ein Vorschlag diskutiert. Der Vorschlag zielte darauf ab, ein Regulierungsverfahren einzuleiten, das die Registrierungs- und Ausnahmegenehmigungspflichten für vom Gesundheitsministerium erworbene Arzneimittel und Impfstoffe, insbesondere zur Vorbeugung und Behandlung von Affenpocken, vorübergehend ausnehmen würde. Dieser Vorschlag sowie ein Beschluss des Anvisa Collegiate Board of Directors wurden einstimmig angenommen.

Anschließend genehmigte die Agentur während einer DICOL-Sitzung am 25. August zwei entscheidende Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Diese Maßnahmen beinhalten eine sechsmonatige Befreiung von der Registrierung sowie der anschließenden Einfuhr und Verwendung, die auf das Gesundheitsministerium beschränkt ist. Bei der ersten Maßnahme handelt es sich um das in den USA bereits zugelassene Arzneimittel Tecovirimat, auch bekannt als TPOXX. Das Arzneimittel ist für die Behandlung bestätigter Fälle in Brasilien im Rahmen einer Partnerschaft mit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPAS) bestimmt. Die zweite Maßnahme betrifft den Jynneos/Imvanex-Impfstoff, der von Bavarin Nordic A/S in Dänemark hergestellt wird

Deutschland. Dieser Impfstoff hat bereits die Zulassung in den USA, Kanada und der Europäischen Union erhalten.

Die schnelle Reaktion von Anvisa zeigt sein Engagement für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit in Brasilien. Um die Ausbreitung der Krankheit wirksam einzudämmen, sind jedoch eine kontinuierliche Überwachung und die Umsetzung vorbeugender Maßnahmen unerlässlich. Die Regierung fördert Impfungen und betont, wie wichtig die Einhaltung von Gesundheitsrichtlinien ist, um die Bevölkerung zu schützen und die Auswirkungen dieser Notlage im Bereich der öffentlichen Gesundheit abzumildern.

Anschließend genehmigte die Agentur während einer DICOL-Sitzung am 25. August zwei entscheidende Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Diese Maßnahmen beinhalten eine sechsmonatige Befreiung von der Registrierung sowie der anschließenden Einfuhr und Verwendung, die auf das Gesundheitsministerium beschränkt ist. Bei der ersten Maßnahme handelt es sich um das in den USA bereits zugelassene Arzneimittel Tecovirimat, auch bekannt als TPOXX. Das Arzneimittel ist für die Behandlung bestätigter Fälle in Brasilien im Rahmen einer Partnerschaft mit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPAS) bestimmt. Die zweite Maßnahme betrifft den Jynneos/Imvanex-Impfstoff, der von Bavarin Nordic A/S in Dänemark und Deutschland hergestellt wird. Dieser Impfstoff hat bereits die Zulassung in den USA, Kanada und der Europäischen Union erhalten.

Meiruze Souza Freitas, die Direktorin von Anvisa, versicherte, dass etwaige Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Ausnahme oder Verwendung dieser Produkte umgehend ausgeräumt würden. Das Hauptziel besteht darin, die Auswirkungen des Affenpockenausbruchs zu minimieren, die öffentliche Gesundheitsvorsorge zu verbessern und Leben zu retten. Durch entschlossene und wirksame staatliche Maßnahmen können wir diese Krise überwinden und eine gesündere Zukunft gewährleisten.

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